Beetrosen überzeugen mit unzählig vielen kleineren Blüten, einer langen Blütezeit, einer großen Farbvielfalt und einer ausgeprägten Wuchsfreude. Zudem sind sie öfter blühend, wenig anspruchsvoll , robust und recht pflegeleicht. Von den Edelrosen unterscheiden sich die Beetrosen, indem sie buschiger wachsen und nicht nur eine oder wenige Blüten, sondern ganze Blütenbüschel hervorbringen.
Beetrosen stellen eine Rosengruppe dar, die aus den verschiedensten Rosenarten entstanden ist, darunter auch Florbunda-Rosen oder Polyantha-Rosen. Gemeinsam ist den Beetrosen der buschig kompakte Wuchs (40 – 80 cm, ganz selten auch höher) und die Blütenfülle.
Die Beetrose Rosa 'Herzogin Christiana' ® verleiht Ihrem Garten das gewisse Etwas. Sie gehört zu den neueren Züchtungen des weltbekannten Rosenunternehmens W. Kordes' Söhne. Das Markante dieser stark duftenden Rose sind ihre üppigen, pomponartigen Blüten . Je nach Lichteinfall, variieren sie vom edlen Creme bis Zartrosa im Blüteninneren. Die Rose zählt zur Parfuma-Kollektion. Ihr starker Duft, ihre gefüllte Blütenpracht nehmen es leicht mit den Edelrosen auf. Die herrlichen Blüten der 'Herzogin Christiana' sitzen seltener einzeln am Stiel. Meist stehen sie in Büscheln. Die aufrecht-buschig wachsende Rosenschönheit schmückt sich von Mai bis in den Oktober mit schier unzähligen gefüllten Blüten. Schon in der Wachstumsphase im Frühjahr wecken die wunderschönen Knospen die Sehnsüchte eines jeden Rosenliebhabers. Und wenn sich die zartgrünen Knospen endlich entfalten, entwickeln sich zauberhafte, bis zu fünf Zentimeter große Blüten . Den wunderschönen Blütenbällen entströmt ein zauberhafter prickelnder Duft nach Zitrone, Holunder und aromatischen Himbeeren. Dieser weicht der Herznote, die an Apfelaroma, kombiniert mit einer leichten Süße, erinnert. Am wohlsten fühlt sich die Beetrose, wenn es sonnig und der Boden durchlässig und nährstoffreich ist. Beetrosen von dieser Sorte haben einen geringen - mittleren Wasserbedarf.
ADR-Prädikat - widerstandsfähige, gesunde und pflegeleichte Sorte
ADR-Rosen sind pflegeleichte Sorten für jeden Garten. Sie haben die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung durchlaufen und wurden von Fachleuten für gesund und robust befunden. Sie sind nicht anfällig für Krankheiten und dadurch unkompliziert. Diese Gartenrosen eignen sich gut für Rosen-Neulinge, sind aber auch bestens bewährt für erfahrene Rosenliebhaber.
Die meisten Beetrosen sind mittlerweile blühend im Topf (Container) erhältlich. Nach dem Kauf sollte man sie allerdings so schnell wie möglich im Garten auspflanzen – der Verkaufstopf ist nur eine Notlösung und eignet sich nicht als dauerhaftes Quartier.
Tauchen Sie den Ballen der Containerrosen so lange unter Wasser, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Wie bei wurzelnackten Rosen muss auch wie beim Pflanzen der Containerrosen die verdickte Veredelungsstelle fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Gewächsen haben es Beetrosen nicht so gerne, wenn sie eine Schicht aus Rindenmulch zu ihren Füßen bekommen. Zersetzt er sich, so entstehen zwar Nährstoffe, jedoch nicht in der für Rosen angenehmen Konstellation. Daher ist von einer derartigen Mulchschicht abzuraten.
In der Anwachsphase haben Beetrosen einen erhöhten Wasserbedarf. In der ersten Zeit nach der Pflanzung ist unbedingt darauf zu achten, dass sie gleichmäßig feucht sind. Später ist dies nicht mehr notwendig. Sie sollten dann nur noch an heißen Sommertagen sowie in langen Trockenperioden gießen.
Eine jährliche Düngergabe in Form von Kompost oder eines Langzeitdüngers im Frühjahr deckt den Nährstoffbedarf für die komplette Saison ab.
Beetrosen sollten ähnlich wie Edelrosen im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Allerdings etwas weniger stark als Edel- und Schnittrosen, da wir mehr und kompaktere Austriebe sehen wollen.
Nach dem ersten Flor sollten verblühte Blütenbüschel oder Einzelblüten entfernt werden. Wichtig ist, nicht zu tief zu schneiden, in der Regel auf das erste fünffiedrige Blatt.
Beetrosen sind winterhart und benötigen eigentlich keine Hilfe während der kalten Jahreszeit. In Gebieten, in denen starke Fröste zu erwarten sind, ist es jedoch empfehlenswert, den Wurzelbereich zu schützen. Die geschieht, indem Reisig unter den Pflanzen verteilt wird.