Malus 'Gravensteiner'
Der Gravensteiner-Apfel, botanisch Malus 'Gravensteiner', ist eine alte, traditionsreiche Apfelsorte, die seit Generationen in deutschen Gärten geschätzt wird. Von April bis Mai zeigt sich der Baum in einem dichten weißen Blütenkleid, das leicht duftet. Im Herbst folgt frischgrünes Laub, das sich gelb bis orange-rot verfärbt, während die würzigen, süß-säuerlichen Äpfel reifen. Der Baum wächst breit und ausladend mit einem jährlichen Zuwachs von 30 bis 60 Zentimetern. Ausgewachsen erreicht er eine Höhe von 300 bis 500 Zentimetern und eine Breite von 300 bis 400 Zentimetern. Damit braucht er als Solitärbaum ausreichend Platz, kann aber auch als Kübelpflanze auf einer geräumigen Terrasse kultiviert werden. Ein sonniger bis halbschattiger Standort mit durchlässigem, nährstoffreichem Boden bildet die beste Grundlage für kräftiges Wachstum und reichen Fruchtansatz. Der Wasserbedarf ist mittel, in längeren Trockenphasen freut sich der Baum über zusätzliche Wassergaben. Er verträgt Schnittmaßnahmen gut, was die Formgebung der Krone und die Belichtung des Fruchtholzes erleichtert. Frosthärte bis minus 30 Grad Celsius macht ihn für viele Standorte in Deutschland geeignet. Die Sorte ist triploid und benötigt einen geeigneten Befruchter in der Nähe, etwa 'James Grieve', 'Alkmene' oder 'Cox Orange'. Die Früchte eignen sich hervorragend zum Frischverzehr, zum Backen und für die Herstellung von Saft. Als Solitär im Garten oder in einer lockeren Gruppenpflanzung setzt der Gravensteiner-Apfel im Frühjahr wie im Herbst attraktive Akzente.
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