Smart Home

Zeit, Tschüss zu sagen: Der klassische Lichtschalter, der Thermostatkopf für die Heizung, der Funksender fürs Garagentor – alles Auslaufmodelle! Die Digitaltechnik rollt die Haus-Steuerung in atemberaubendem Tempo auf. Bald werden sich die Kinder fragen, wie man früher eine Heizung ohne Smartphone programmiert hat. Den Smart Home Systemen gehört die Zukunft!


Abbildung einer Hand, die ein Smartphone hält

Was bedeutet eigentlich Smart Home?

Das vernetzte Haus: Eine intelligente, verbundene Steuerung von Haushaltsgeräten und -Einbauten, von Alarmanlage und Videoüberwachung, die mit dem Smartphone auch aus der Ferne gesteuert werden kann. Die Daten werden dabei zwischen den Geräten verschlüsselt über Funk (Achtung: Hier gibt es verschiedene, konkurrierende Standards!) oder die Stromleitung übertragen.

Typische Einsatzorte von Smart Home-Technik

  1. Sicherung des Hauses gegen Einbruch, Brand, Wasserschaden etc.
  2. Heizungs-, Küchen- und Lüftungstechnik
  3. Automatisierte Beschattung
  4. Lichtsteuerung, auch aus der Ferne
  5. Mediensteuerung
  6. Zugangskontrolle
  7. Garten-Technik
  8. Garagentor
  9. Steuerung
  10. Smart Metering: Verbrauchssteuerung von Wasser, Gas etc.
Smart Home Geräte im Überblick >

Das Leben mit Smart Home

Pärchen auf Couch macht sich mit dem Bosch Smart Home System vertraut

Das vernetzte System gibt Ihnen Möglichkeiten, die für unsere Eltern noch Science Fiction gewesen wären: Auf dem Weg nach Hause schon einmal die Heizung hochdrehen, weil es kalt geworden ist? Kein Problem! Vom Urlaubsstrand aus zu Hause das Licht anmachen oder die Rollläden runterfahren? Es braucht nur einen Knopfdruck auf der App. Und dass Sie informiert werden und live verfolgen können, wenn sich jemand Ihrem Haus nähert – eine Selbstverständlichkeit!

Auch für hilfsbedürftige Menschen eröffnet ein intelligent vernetztes Haus ganz neue Möglichkeiten und Sicherheiten. Schließlich ist Kontakt mit den Angehörigen und Hilfe von jedem Punkt der Wohnung aus möglich.


Der Start in das System

Tablett steht auf Beistelltisch im Wohnzimmer

Als erstes sollten Sie immer festlegen, was Sie eigentlich mit dem System steuern wollen: Dreht es sich nur um eine isolierte Alarmanlage oder Lichtsteuerung, oder wollen Sie das ganze Haus digitalisieren? Und diese Planung sollte nicht zu knapp ausfallen, denn das Angebot an Einsatzmöglichkeiten für Smart Home Systeme wächst nahezu stündlich. Es braucht also Luft nach oben. Bietet also der Anbieter, den ich in die engere Wahl ziehe, diese Funktionen an?

Wenn Sie sich für ein System entschieden habt, empfehlen wir, mit einem Starter-Set des Herstellers zu beginnen, welches möglichst viele von den gewünschten Optionen enthält. Damit haben Sie ein Grundsystem am Start, das perfekt harmoniert und später leicht ausgebaut werden kann.


Smart Home auch bei Ihnen Zuhause

  • Homematic IP Steuerzentrale Access Point HmIP-HAP

    Homematic IP Steuerzentrale

    49 , 90

  • Nanoleaf Starterkit Shapes Hexagon 9 Panels (9 Stk., Hexagons)

    Nanoleaf Starterkit

    172 , 99

  • Bosch Smart Home Funk-Wassermelder

    Bosch Smart Home Funk-Wassermelder

    45 , 99

  • Homematic IP Funk-Türschlossantrieb HmIP-DLD

    Homematic IP Funk-Türschlossantrieb

    129 , 95

  • Ring Alarm Sicherheit Starter-Paket 5-teilig 2. Generation

    Ring Alarm Sicherheit Starter-Paket

    224 , 95

  • Abus HomeTec Pro Funk-Türschlossantrieb CFA3100S (Silber)

    Abus HomeTec Pro Funk-Türschlossantrieb

    145 , -

  • Ring Türklingel mit Kamera Video Doorbell Wired

    Ring Türklingel mit Kamera

    59 , 99

  • Nanoleaf Starterkit Lines 60 Degrees 9 Lines (9 Stk.)

    Nanoleaf Starterkit

    174 , 99

Smart Home Controller

Die gesamte Technik von einem Hersteller?

Das hängt davon ab, ob Sie sich für ein „offenes“ oder ein „geschlossenes“ System entscheiden. Offene Systeme erlauben den Einsatz von Produkten verschiedener Hersteller. Geschlossene Systeme verlangen Markentreue, bieten im Gegenzug aber eine weitergehende Funktionsgarantie. Derzeit sind beide Trends stark: Zum einen schließen sich immer mehr Hersteller zu System-Plattformen zusammen, gleichzeitig wächst auch das Angebot an offenen Systemen. Schnittstelle ist immer die Steuereinheit, auch „Gateway“ genannt und natürlich Ihr Smartphone.

 

Voraussetzungen für Smart Home

Ein stabiler Internetzugang zu Hause ist Pflicht, genauso wie ein Smartphone. Weiter müssen die durch Smart Home geschalteten Komponenten natürlich eine externe Steuerung zulassen, sonst könnte man sie maximal mit einer intelligenten Steckdose an- und ausschalten. Generell empfiehlt es sich, bei der Montage eines Smart Home Systems streng nach Montageanleitung vorzugehen. Auch sollten Sie immer klären, dass die passende App für Ihr (Handy-) Betriebssystem verfügbar ist und auch auf Ihrem (upgedateten!) Smartphone sicher läuft.


Smart Home Systeme

Steuerung über Sprachbefehle

Smart Home hört natürlich auch auf's (gesprochene) Wort: Ganz gleich, ob Ihre digitale Ansprechpartnerin nun Amazon Alexa, Google Nest/Assistent oder Apple Pod und Home Kit heißt, die meisten Smart Home Systeme können mittlerweile mindestens teilweise über Sprachbefehle gesteuert werden. Wenn Ihnen dieses Feature wichtig ist, sollten Sie aber die Kompatibilität vor Kauf oder gar Montage klären!

 

Ältere Elektrogeräte smart machen

Ein vernetztes Haus bedeutet nicht, dass Sie alle liebgewonnen Elektrogeräte austauschen müssen. Eine per Smart Home geschaltete Zwischensteckdose kann jede Waschmaschine, jeden Kaffeeautomaten oder den Flatscreen-TV smart machen. Und das funktioniert in beide Richtungen: Nicht nur Einschalten geht per Netz, auch das Ausschalten. Die brennende Frage, die uns alle schon auf dem Weg ins Büro begleitet hat, „habe ich eigentlich die Kaffeemaschine ausgemacht?“ hat sich ab sofort erledigt. Mit dem Smartphone schalten Sie einfach die entsprechende Steckerleiste von unterwegs aus. Leichter kann man keinen Seelenfrieden erreichen…


Smart Home in der Küche

Leuchtmittel werden intelligent

Die Smart Home-Technik hält inzwischen sogar in kleinsten Baugruppen Einzug: Selbst einzelne LED-Leuchtmittel können jetzt per Funktechnik angesprochen werden. Das geht so weit, dass einzelne Leuchtmittel nicht nur gedimmt, sondern auch per Funkbefehl ihre Farbe ändern können. In Kombination mit einem sprachgesteuerten Gateway ist es möglich, im Wohnzimmer durch einen einzigen gesprochenen Satz die Beleuchtung komplett zu verändern oder an- bzw. auszuschalten. Und dafür braucht es keine speziellen Lampen, eine handelsübliche GU10 Fassung reicht bei diesem Beispiel völlig aus.

 

Der Alarm erreicht Sie überall

Da die Smart Home-Technik ihren Ursprung in der Entwicklung von Alarmanlagen hat, ist das Angebot an Sicherungssystemen naturgemäß groß: Neben den Kameras (die es nicht nur für innen und außen gibt, sondern auch für eine 360° Innenraum-überwachung) sind Rauch- und Kohlenmonoxid-Melder ein gängiger Standard. Sollte es also in Ihrer Wohnung ein Schadensereignis geben, werden Sie überall auf der Welt in Sekundenschnelle alarmiert. Und das gilt mit dem entsprechenden Sensor auch für den leider mindestens so wahrscheinlichen Wasserrohrbruch. Selbst ein lokaler Wetterumbruch, der vielleicht das Einholen der Markise oder das Verschließen der Rollläden erfordern würde, kann Ihnen von Ihrer intelligenten Wetterstation gemeldet werden.


Smart Home Controller

Datensicherheit

Alle Hersteller haben sich dem Datenschutz verpflichtet. Trotzdem ist ein System, das Ihre Daten nur lokal auf einer Festplatte speichert, zunächst einmal sicherer als ein Datenspeicher im Netz, also in der Cloud. Informieren Sie sich im Fachcentrum oder auf den Seiten der Hersteller. Übrigens: Voraussetzung für jeden Datenschutz, egal ob daheim oder in der Cloud, ist ein starkes und regelmäßig geändertes Passwort. Also: Geben Sie sich einen Stoß: Ändern Sie noch heute alle Ihre Passwörter!

 

Wie geht es weiter?

Die Smart Home Technologie ist eine der größten Wachstumsbranchen weltweit. Täglich gibt es neue Beispiele für intelligente Haustechnik. Schon heute können Sie Staubsauger und Rasenmäher über Ihr Smartphone steuern. Alle Experten sind sich einig: Das Angebot für Smart Home-Komponenten wird in naher Zukunft riesig sein!

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