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"Eglo"  (2 Ergebnisse)

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  • Die Schnellsten im Schnee

    Wenn es schneit, wird jedes Hügelchen zur Schlittenpiste. Ein Besuch bei Peter Egli in der Schweiz zeigt: Die Liebe zum Schlitten kennt keine Altersgrenze. nullnullmaster Ich nehme jede Kufe elf Mal in die Hand. Erst dann kann ich sie mit den anderen 15 Teilen zu einem Schlitten zusammensetzen“, erklärt Peter Egli. Wir stehen in seiner lichtdurchfluteten, geräumigen Werkstatt in Conters, einer 215-Seelen-Gemeinde im schweizerischen Kanton Graubünden. Egli ist 70, trägt Bart und Arbeitskittel und schaut uns mit seinen verschmitzten Augen erwartungsvoll an. Seine Frau Margrit hält sich zurückhaltend lächelnd im Hintergrund. Sie hat uns die Tür des stilvollen Holz-Neubaus geöffnet und uns zu ihrem Mann geführt, der in sein Handwerk vertieft an einer Hobelbank steht. nullnullmaster Seine Werkstatt ist aufgeräumt und sauber, alles hat seinen Platz. Vier fast fertige Schlitten stehen aufeinandergestapelt neben einer imposanten Maschine der Marke Müller Brugg aus den 1930er-Jahren. Nur eine dünne Schicht Holzspäne auf den Oberflächen zeugt momentan davon, dass hier gearbeitet wird. Doch dann montiert Egli den Keilriemen und legt einen Schalter um. Jetzt wird klar, warum er Kopfhörer aufgesetzt hat: Der ganze Raum dröhnt, während er mit sicherer Hand ein gebogenes Holz über das scharfe Hobelmesser führt. nullnullmaster „Insgesamt brauche ich für einen Schlitten zehn bis zwölf Stunden“, sagt er, nachdem der Maschinenmotor wieder verstummt ist. In der Stille breitet sich ein feiner Duft nach frischem Holz aus. Wo gehobelt wird, fallen eben nicht nur Späne. nullnullmaster Egli nutzt für seine „Gögel“ ausschließlich einheimisches Eschenholz. „Das ist stabil, elastisch und zäh.“ Also ideal für den Schlittenbau. Lange Bretter lagern im Schuppen nebenan. Insgesamt zwei Jahre lang. Und bevor ein Schlitten daraus wird, kommen sie noch zwei Wochen in den Heizraum. Erst dann ist das Holz trocken genug, um verarbeitet werden zu können. Hobeln, sägen, bohren, schleifen: Seine Werkstatt ist perfekt auf die Bedürfnisse des Schlittenbauers ausgelegt. Gögel aus Esschenholznullmaster Er macht hier alles selbst, bis auf das Biegen der Kufen. Das übernimmt mittlerweile ein Biegewerk anhand einer von Egli angefertigten Sperrholz-Schablone. nullnullmaster Doch wie ist Egli eigentlich vom Bauer zum Schlittenbauer geworden? „Mein Großvater hat hin und wieder Schlitten für seine Kinder gebaut. So einen durfte ich dann auch fahren, war aber nicht zufrieden damit. Deshalb habe ich mir irgendwann selber einen gebaut.“ Die Frage, was einen guten Schlitten denn ausmacht, ist eigentlich schnell beantwortet: „Er muss ruhig geradeaus fahren, ohne zu ‚schwänzeln‘, und schnell um die Kurven. Und er muss gut lenkbar sein“, klärt uns Egli auf. Deshalb entschied er sich für die Grindelwalder Version und baute 1980 seinen ersten Schlitten: „Auf dem Egli-Schitten sitzt man sicherer, weil die mittleren Planken etwas tiefer als die äußeren verlaufen.“ Das gibt Seitenhalt – vor allem in den Kurven. „Eigentlich wollte ich einige Jahre später nur noch einen Schlitten für mein Patenkind bauen.“ Doch daraus sollte nichts werden. Die Mundpropaganda funktionierte tadellos. Und so begann Mitte der 90er-Jahre die Egli-Schlitten-Kleinserienproduktion. „Zuerst habe ich zehn Schlitten im Jahr gebaut, dann zwölf. Ich war ja hauptberuflich Bauer und hatte nicht so viel Zeit. Anfangs war ich oft schrecklich hinterher. Manche Kunden mussten ein ganzes Jahr warten.“  Heute liegt der 649. Schlitten auf dem selbstgeschreinerten Schlittenbock. Sauber angezeichnet, alle Einzelteile akkurat vorbereitet und durchnummeriert. Als Egli beginnt, sie zusammenzusetzen, passt jedes Teil perfekt ins andere – wie bei einem Puzzle. Es wird nichts verleimt, nicht mal die Holzdübel. Der Schlitten hält in sich. Lediglich die Stahl-Kufen werden festgeschraubt. Mit dem Schlitz in Fahrtrichtung, natürlich! „So kann man auch nach Jahrzehnten noch Reparaturen vornehmen oder korrigieren, wenn er nicht läuft wie er soll.“ Ein Jahr Wartezeitnullmaster Bis letztes Jahr hat Egli beim alljährlichen Schlittenrennen in Conters mitgemacht. Das geht jetzt nicht mehr. „Ich hab Probleme mit der Schnuuf.“ Seine Lunge zollt der jahrzehntelangen Stallarbeit Tribut. Dafür sind seine Schlitten umso zahlreicher bei den winterlichen Wettbewerben in der Region vertreten. Zuerst kamen die Kunden aus Conters, dann aus Fideris und Klosters. „Immer, wenn im Prättigau eine neue Schlittenbahn eröffnet wurde, habe ich das an den Bestellungen gemerkt“, lacht er, „und neulich stand dann auf einmal ein Mann aus Tirol vor der Tür.“ p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 8.5px Helvetica}   Bis letztes Jahr hat Egli beim alljährlichen Schlittenrennen in Conters mitgemacht. Das geht jetzt nicht mehr. „Ich hab Probleme mit der Schnuuf.“ Seine Lunge zollt der jahrzehntelangen Stallarbeit Tribut. Dafür sind seine Schlitten umso zahlreicher bei den winterlichen Wettbewerben in der Region vertreten. Zuerst kamen die Kunden aus Conters, dann aus Fideris und Klosters. „Immer, wenn im Prättigau eine neue Schlittenbahn eröffnet wurde, habe ich das an den Bestellungen gemerkt“, lacht er, „und neulich stand dann auf einmal ein Mann aus Tirol vor der Tür.“   nullnullmaster Am Werkzeugschrank hinter ihm hängt in Gestalt einer Ansichtskarte ein weiteres Zeugnis dafür, dass die Egli-Renner Garanten für die ersten Podestplätze zu sein scheinen. In krakeliger, übergroßer Kinderhandschrift steht darauf die Rangliste eines Schüler-Schlittenrennens: Die ersten Plätze sind – wie könnte es anders sein – von Egli-Schlitten eingefahren worden. „Lieber Peter, Deine Schlitten sind superschnell! Vielen Dank!“ nullnullmaster Margrit Egli meldet sich zu Wort, es ist Zeit für das Mittagessen. Beim Plaudern mit den Eglis verfliegt die Zeit wie auf der Schlittenpiste. Nur eines noch: Wie sieht es mit der Pflege aus? Muss man den Schlitten vor der ersten Fahrt speziell behandeln? „Nein, nein, das geht dann schon ganz von selbst“, schmunzelt Egli, gibt aber dann noch folgenden Tipp: „Man muss nur darauf achten, dass die Kufen nicht rosten. Und wenn das doch passiert, darf man den Rost ja nicht mit zu feinem Schleifpapier entfernen. Sonst entsteht ein Vakuum unter den Kufen beim Fahren, und der Schlitten wird langsam.“ Also nur grob abschleifen. Und immer mal ölen, damit es gar nicht erst soweit kommt. „Salatöl, Melkfett, Skiwachs, geht alles.“ Das merke ich mir. Denn natürlich steht seit heute auch mein Name auf der Kundenliste des Schlittenbauers aus dem Prättigau. Und bald ist er auch auf der vorderen Querleiste von Schlitten Nummer 651 eingeschnitzt. Sobald der Schlitten fertig ist, kann das Training beginnen – von 1,5 bis zu 12 Kilometer Länge gibt’s im Prättigau für jeden Schlittenfahrertyp die passende Piste. Und der erste Schnee ist auch schon gefallen … TEXT: Rahel Ueding FOTOS: Thomas Eugster nullnullmaster

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  • 1.000 Klimabäume für den deutschen Wald

    EGRO Direktwerbung unterstützt BAUHAUS Klimaaktion BAUHAUS pflanzt seit dem 11. Oktober 2020 zusammen mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald 1 Million Bäume in ganz Deutschland. Unterstützt wird die Aktion durch zusätzliche Klimabaum-Patenschaften, die sowohl Privatkunden als auch Unternehmen übernehmen können. EGRO Direktwerbung aus dem hessischen Obertshausen unterstützt die Aktion mit 1.000 Klimabäumen, die bei der Pflanzung von insgesamt 11.000 Bäumen in den Boden von Wehrheim im Taunus gesetzt werden. Anlässlich seines 60-jährigen Bestehens engagiert sich BAUHAUS unter dem Motto „Weil es richtig wichtig ist“ für den Erhalt des deutschen Waldes und setzt ein Zeichen für nachhaltigeres Handeln. Gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) pflanzt der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten mindestens 1 Million Bäume in Deutschland. Durch Patenschaften für Klimabäume sind seit September 2020 mittlerweile rund 64.000 zusätzliche Bäume dazu gekommen. Denn auch Privat- und Firmenkunden können eine Patenschaft für Klimabäume übernehmen und sich an der Aktion beteiligen. So ermöglicht beispielsweise EGRO Direktwerbung die Pflanzung von 1.000 Bäumen – die bislang größte Anzahl zusätzlicher Bäume, die von einem einzelnen Unternehmen zum BAUHAUS-Projekt beigesteuert werden. 11.000 Bäume für den Taunus „Gerade in der heutigen Zeit wird es immer bedeutsamer gemeinsam Zukunft zu gestalten. Umso mehr freut es uns, dass wir unseren langjährigen Partner, die EGRO Direktwerbung, für einen aktiven und wertvollen Zusatzbeitrag ganz im Sinne unserer bundesweiten Baumpflanzaktion gewinnen konnten“, erklärt Volker Markert, regionaler Geschäftsführer bei BAUHAUS, bei der Pflanzung im Taunus. Am 19. November 2020 fand in Wehrheim die Pflanzung der Bäume statt. Insgesamt 11.000 Bäume verteilt auf zwei Flächen werden hier im Rahmen der Aktion und unter fachlicher Betreuung des zuständigen Forstreviers in Wehrheim gepflanzt. Zum Anlass und unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen führte BAUHAUS eine symbolische Pflanzung von zehn Setzlingen durch, um ein Zeichen für die vorbildliche Patenschaft von EGRO Direktwerbung zu setzen und die offizielle Klimabaum-Urkunde zu überreichen. Maas: Wir sind stolz darauf, ein Teil der BAUHAUS Aktion zu sein „Die Idee hat mich bei einer Begegnung mit Robert Köhler, Leiter Marketing-kommunikation bei BAUHAUS, sofort überzeugt. Ich war Feuer und Flamme. Natürlich wollen auch wir einen Beitrag für Deutschland leisten. Der für den Klimawandel wichtige Effekt, dass Bäume CO2 binden, macht die Aktion mit BAUHAUS doppelt sinnvoll. BAUHAUS geht mit gutem Beispiel voran und leistet mit der Aktion einen wichtigen Beitrag für den Erhalt und Schutz des deutschen Waldes. Aus diesem Grund sind wir stolz darauf, auch ein Teil dieser gelungenen Aktion zu sein“, freut sich Bernd Maas, Geschäftsführer EGRO Direktwerbung bei der Urkundenübergabe. Jede Patenschaft zählt Um BAUHAUS Pate für einen Klimabaum zu werden, übernehmen Kunden und Unternehmen an den Kassen ihres Fachcentrums eine symbolische Patenschaft. Der Betrag für die Patenschaft in Höhe von 3,85 Euro wird automatisch für die Pflanzung zusätzlicher Bäume durch die SDW aufgewendet. Die Aktion unterstützt die bundesweite Kampagne mit zusätzlichen Baumpflanzungen, die über die von BAUHAUS garantierte Anzahl von 1 Million Bäume hinausgeht. Hand in Hand zum stabilen Klimawald Mithilfe seines Partners SDW – eine der ältesten deutschen Umweltschutz-Organisationen mit über 70-jähriger Erfahrung bei Baumpflanzprojekten – forstet BAUHAUS bundesweit Waldflächen im erreichbaren Umfeld seiner Fachcentren auf. Der Wald, den die beiden Kooperationspartner auf insgesamt rund 400 Hektar pflanzen, ist darauf ausgelegt, in klimatischer Hinsicht dauerhaft widerstandsfähig zu sein. Das Engagement schafft einen nachhaltigen Mischwald, der vor allem aus lokalen, standortgerechten und anpassungsfähigen Baumarten besteht und der örtlichen Tier- und Pflanzenwelt größtmögliche Vielfalt bietet. Bisher wurden bereits in ganz Deutschland zahlreiche Pflanzungen von rund 50.000 Bäumen durchgeführt. Mit dem Engagement von EGRO Direktwerbung und der BAUHAUS Kunden wurden in der Zeit vom 16. bis 20. November auch im Revier Wehrheim im Taunus auf zwei Waldflächen insgesamt 11.000 Setzlinge der Baumarten Winterlinde, Roterle, Esskastanie und Küstentanne in die Erde gebracht. Das Unternehmen und die vielen privaten Baumpaten zeigen so eindrucksvoll, was Privat- und Firmenkunden aktiv unternehmen können, um sich für den Erhalt und Schutz des deutschen Waldes einzusetzen. Weitere Informationen zu den BAUHAUS Klimabäumen und der Aktion „1 Million Bäume“ finden Sie unter: www.richtiggut.de   BAUHAUS – Der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten Bereits 1960 brachte BAUHAUS eine neue Idee nach Deutschland: Markenprodukte verschiedenster Fachsortimente in Selbstbedienung, angeboten unter einem Dach. Nach diesem erfolgreichen Konzept sind in Deutschland über 150 Fachcentren entstanden. Europaweit ist BAUHAUS in 19 Ländern über 270 Mal vertreten. Jedes der Fachcentren ist in bis zu 15 Fachabteilungen untergliedert. Seinem Grundkonzept – Fachhandelsqualität und Produktvielfalt zu besten Preisen – ist BAUHAUS bis heute treu geblieben und hat dieses kontinuierlich weiterentwickelt.  www.bauhaus.info Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW) Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wurde 1947 in Bad Honnef gegründet und ist damit eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen. Heute sind in den 14 Landesverbänden rund 25.000 aktive Waldfreunde organisiert. Denn als anerkannter Naturschutzverband setzt sich der SDW praktisch und politisch für den Wald auf Bundes- und Landesebene ein. Der Verband engagiert sich mit vielen Projekten im Bereich des Wald- und Naturschutzes. Einige Projekte davon gibt es bereits seit langer Zeit, wie z.B. den Tag des Baumes, der seit 1952 in Deutschland gefeiert wird. Weitere, zum Teil großangelegte Baumpflanzprojekte, wie das von BAUHAUS, erweitern das breite Leistungsspektrum der SDW. Das Heranführen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an den Wald ist ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Besonders erfolgreich sind die Waldjugendspiele, Waldmobile, Waldschulen, Schulwälder, die SDW-Waldpädagogiktagungen und die erfolgreichen waldpädagogischen Projekte SOKO Wald und die Klimakönner. www.sdw.de EGRO Direktwerbung, Obertshausen Als größtes Verteilunternehmen im Rhein-Main-Gebiet mit über 60 Jahren Erfahrung wickelt EGRO Direktwerbung mit seinen über 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch überregionale Prospektverteilung und Haushaltswerbung zielgenau und professionell ab. Logistisches Know-how, Kompetenz, ein mehrstufiges Qualitätsmanagement, ein Netz von zuverlässigen Zustellern, die in den Verteilgebieten zu Hause sind, sowie eine hohe Kompetenz auf dem Gebiet des Geomarketings sichern Direktwerbung den Erfolg von maßgeschneiderter Haushaltswerbung. www.egro-direktwerbung.de nullnullmaster

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