Hochwasserhilfe ausgeweitet

Hochwasserhilfe ausgeweitet: BAUHAUS hilft in der größten Not mit Preisnachlass

Die aktuellen Unwetterereignisse mit Starkregen und Überschwemmungen haben in den vergangenen Tagen und Stunden in großen Teilen von Baden-Württemberg und Bayern große Schäden angerichtet. Deshalb weitet BAUHAUS seine bereits für den Südwesten laufende unbürokratische Hochwasserhilfe auf die zusätzlichen Gebiete aus und bietet den Geschädigten ebenfalls einen Preisnachlass von 20 Prozent auf alle stationär verfügbaren Produkte des Sortiments.

Der Preisnachlass in den entsprechenden Regionen soll nur Betroffenen zugutekommen, die nachweislich durch das Hochwasser geschädigt wurden. Geschädigte werden gebeten, sich beim Einkauf in den nachfolgenden Fachcentren in per Personalausweis zur Ermittlung der Adresse im Schadensgebiet auszuweisen und den konkreten Bedarf durch Schadensbilder zu belegen. Produkte aus dem BAUHAUS Onlineshop bleiben vom Preisnachlass unberührt. Die Abgabe erfolgt in haushaltsüblichen Mengen.

Baden-Württemberg:

  1. Aalen
  2. Heidelberg
  3. Heidenheim
  4. Stuttgart
  5. Ravensburg
  6. Reutlingen
  7. Ulm

Bayern:

  1. Augsburg
  2. Gersthofen
  3. Ingolstadt
  4. Landshut
  5. Memmingen
  6. München
  7. Nürnberg
  8. Regensburg
  9. Passau
  10. Schweinfurt

Rheinland-Pfalz:

  1. Bad Kreuznach
  2. Bad Neuenahr-Ahrweiler
  3. Koblenz
  4. Mülheim-Kärlich
  5. Neuwied
  6. Trier

Saarland:

  1. Dillingen
  2. Ensdorf
  3. Saarbrücken

Datenschutzhinweis: Die Vorlage Ihres Personalausweises und etwaiger Schadensbilder werden gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 Lit. b) DSGVO zu Ihrer Identitäts- und Schadensfeststellung benötigt, um Ihnen ein Preisnachlass, wegen Ihres Hochwasserschaden zu gewähren. Nähere Datenschutzinformationen erhalten Sie unter: https://www.bauhaus.info/datenschutz.

Nachfolgende finden Sie die wichtigsten Produkten und Informationen zum Thema Hochwasser:


Was hilft sofort?


Was brauche ich, wenn das Wasser weg ist?


Was tun, wenn das Wasser kommt?

  • Verschaffen Sie sich umgehend ein Bild, ob nur der Keller voll zu laufen droht oder das ganze Haus bedroht ist. Hier können schon geringe Unterschiede in der Lage Ihres Hauses große Unterschiede machen. Betreten Sie allerdings keine überfluteten Flächen (Stromschlaggefahr, Gefahr des Ertrinkens).
  • Auch wenn Ihr Haus sicher ist, was ist mit Ihren Nachbarn? Sind alle Anwohner wach, ist der Verbleib von abwesenden Personen bekannt?
  • Gibt es Tiere im Außenbereich, die gefährdet sein könnten?
  • Wenn Sie von einer Gefährdung für Ihre Familie ausgehen müssen, sofortiger Notruf über die Telefonnummer 112, Handy oder Festnetz.
  • Wenn Sie in der Leitstelle in eine Warteschleife kommen - nicht auflegen, dran bleiben!
  • Die Einsatzkräfte brauchen immer die genaue Adresse und eine Beschreibung der drohenden Gefahr und die Anzahl der betroffenen Menschen oder Tiere.
  • Strom abschalten und wenn möglich Heizung ausschalten.
  • Volllaufende Keller, Garagen und Untergeschosse nicht mehr betreten.
  • Familie und Mitbewohner in Sicherheit bringen. Wenige Meter Höhendifferenz können hier den Unterschied machen. Keine Flucht im Auto über unsichere Straßen - über die obendrein die Helfer anfahren!
  • Merke - alle materiellen Werte sind ersetzbar! Verschwenden Sie keine Zeit, um den Keller leer zu räumen. Kümmern Sie sich um Angehörige, hilfsbedürftige Nachbarn oder Tiere - alles andere hat Zeit.
  • In keinem Fall mehr instabile Gebäude betreten. Wenn Sie oder die Feuerwehr zu dem Schluss gekommen sind, dass das Haus bedroht ist, dürfen Sie in keinem Fall mehr zurück. Nichts, was sich noch in dem Haus befinden könnte, rechtfertigt das Risiko.
  • Wenn Sie aber nur wenige Zentimeter Wasser im Keller haben und die Lage vor Ort sicher ist - helfen Sie sich selber! Die Feuerwehr wird in diesen Tagen an anderer Stelle dringender benötigt. Generell gilt, dass die Feuerwehr sowieso nie einen Keller völlig trocken pumpen kann. Circa 15 cm Wasser bleiben immer stehen, weil die Pumpen der Wehren nicht tiefer arbeiten können.
  • Kein Notfall-Tourismus! Halten Sie sich und Ihre Kinder von über die Ufer getretenen Flüssen und überschwemmten Arealen fern. Keiner kann wissen, wie tief das Wasser vor Ihren Füßen ist. Und das gilt auch für Fahrten auf überfluteten Straßen. Die von Polizei oder Feuerwehr eingerichteten Sperrzonen sind unbedingt einzuhalten.

Denken Sie immer daran: Materielle Werte sind zu ersetzen. Das Einzige, was zählt ist die Gesundheit von Ihnen und Ihrer Familie!


Der Wasserpegel sinkt - was tun?

  • Dürfen Sie Ihr Haus wieder betreten? Haben die Behörden Ihre Nachbarschaft wieder freigegeben? Ist die Straße vor der Tür wieder trocken? Ist die Stromversorgung wieder hergestellt? Wenn nicht - bleiben Sie in Sicherheit!
  • Wenn Strom verfügbar ist, kann man einen Keller mit Schmutzwasserpumpen trocken legen. Vorher klären - wohin mit dem Wasser?
  • Geduld! Gute Pumpen fördern unter optimalen Bedingungen zwischen 10 und 20 Kubikmeter Wasser in der Stunde. Da kann das Lenzen eines Kellers einige Zeit dauern.
  • Die meisten Schmutzwasserpumpen saugen bis ca. 1 cm Wassertiefe. Den Rest müssen Sie mit Lappen oder - besser noch - einem Wasserstaubsauger aufnehmen.
  • Alle durchfeuchteten Bodenbeläge gleich mit entfernen. Sie sind ohnehin Versicherungsschäden.
  • Leichtbauwände sind im Regelfall nach einem Wasserschaden zu ersetzen.
  • Alle gefluteten Elektrogeräte sind ohne Ausnahme zu entsorgen.
  • Im besten Fall sollte der Keller komplett geleert und gut belüftet sein. Spätestens jetzt sollten Sie auch Ihre Versicherung benachrichtigen - und das weitere Vorgehen besprechen. Braucht es eine Bautrocknung?
  • Wenn Heizöltanks aufgeschwommen sind oder Lager von Lacken, Farben, Ölen oder Pflanzenschutzmitteln unter Wasser stehen, werden Sie nicht tätig. Das ist ein Einsatz für die Feuerwehr.
  • Den Strom im Haus erst dann wieder einschalten, wenn die Anlage von einem Fachmann freigegeben worden ist.